Hallo Reisegruppe,

Lösungen SFB 66 + SU

ich habe einige gute Fragen von euch zugesendet bekommen, allerdings ingesamt nur von acht Kindern. Die Fragen waren:

Wie hoch ist der höchste Berg in Deutschland und wo steht er? Welche Freizeitparks gibt es? Wo sind die schönsten Strände und Badeseen? Wann wurde Deutschland gegründet? Wie viele Flüsse fließen durch Deutschland? Welche Dialekte werden in Deutschland gesprochen? Wie sind die Bundesländer entstanden? Wie kamen die Wartburg, das Brandenburger Tor und der Königstein zu ihren Namen? Was ist die beliebteste Sehenswürdigkeit in Deutschland? Wie viele Tierarten leben in Deutschland? Was gibt es in Deutschland in Bezug auf die Natur für Besonderheiten? Heflt mit, diese Fragen zu beantworten! Wer was weiß, schreibt mir einfach 🙂

Vielleicht finden wir ein paar Antworten, wenn wir weiterreisen.Wir nehmen Abschied von Hamburg und der Elbe, einem der bedeutensten Flüsse in Deutschland. Auf unserer Reise werden wir ihr sicherlich noch einmal begegnen. Ab geht es nach Niedersachsen, Landeshauptstadt Hannover. Doch Hannover interessiert uns nur nebenbei. Wir wollen wieder an die Küste und eine „nationale Minderheit“ besuchen: Die Volksgruppe der Friesen.

Über den Stamm der Friesen schrieben schon die alten Römer. Die lebten oben an der Nordseeküste und auf den Inseln in der Nähe. Mit den (Nieder)-Sachsen auf dem Festland wollten die Friesen nichts zu tun haben und lieber nach ihren eigenen Regeln leben. Inzwischen gehören diese Gebiete in Teilen zu Deutschland und zu den Niederlanden. Die Friesen in Niedersachsen haben die deutsche Staatsangehörigkeit. Allerdings haben sie noch ihre eigene Sprache, die mit dem Deutschen, dem Holländischen und dem Englischen verwandt ist. Dabei spricht jedes Dorf und jede Insel ein wenig anders. Hier eine kleine Hörprobe, allerdings aus Schleswig-Holstein. Friesisch ist kein deutscher Dialekt sondern eine eigene Sprache. In den friesischen Gegenden sind deswegen auch die Ortsschilder zweisprachig.

Bremen mit Bremerhaven liegt auch hier an der Küste und ist schon der zweite Stadtstaat auf unserer Reise. Über diese Hansestadt erfahrt ihr heute auch etwas in eurem Lesefreundebuch. So, schön war’s hier, aber nun werden wir die Nordsee hinter uns lassen und Richtung Süden reisen.

Fragen! Beim Beantworten hilft euch heute euer Lesefreundebuch, S.100-101.

Was findet man von den Bremer Stadtmusikanten noch in Bremen?

Wie nennt man junge Seehunde?

Wie breit ist die Insel Hiddensee an ihrer schmalsten Stelle?

Wie hoch sind die Türme des Kölner Doms?

Sarahs Fund auf Rügen: Ein sogenannter Hühnergott. So nennt man einen Feuerstein mit Loch drin. Davon kann man an Ostseestränden viele finden 🙂

Deutsch

Am Montag haben wir darüber gesprochen, dass Ortsangaben ein Satzglied sind. Um das heute zu üben, erklärt ihr anhand des Plans auf Seite 66 im SFB euren Eltern oder Geschwistern den Weg der Stadtsafari mündlich. Ihr dürft die Aufgabe aber auch schriftlich lösen. Aufgabe 2 erledigt ihr schriftlich im großen Heft und schreibt euch den Merkkasten unten auf der Seite in euer Heft. Anschließend dürft ihr mit einer Karte ein wenig Bremen erkunden und euch gegenseitig Aufgaben geben. Zum Beispiel:

Wie kommst du vom Herdentor zu den Bremer Stadtmusikanten?

Hier geht es zur Karte!

Sachunterricht

Auf der Seite 22 im Arbeitsheft lernt ihr heute etwas über Sonderbereiche. Dazu gehören Bereiche, in denen Füßgängerinnen und Fußgänger Vorrang haben, so wie Fußgängerzonen oder Spielstraßen. Es gibt aber auch Fahrradstraßen, in denen man auf dem Rad Vorrang vor den anderen Verkehrsteilnehmern hat. Achtung! Eine Fußgängerzone auf dem Rad zu durchqueren ist nur erlaubt, wenn es mit dem „Rad frei“-Schild gekennzeichnet ist. Das kann auch zeitlich begrenzt erlaubt sein, zum Beispiel abends, wenn die Geschäfte geschlossen und kaum Fußgänger unterwegs sind.

Viel Erfolg beim Lösen der Aufgaben!

Eure Frau Schmans